INFEKTE -
vorbeugen und behandeln



 
Abwehrkräfte stärken:

  • Räume nicht überheizen
    Wohnräume 20 - 21 Celsius
    Schlafräume 17 - 18 Celsius
  • Frischluft
    viel spazieren gehen in warmer Kleidung
  • Kalte, nasse Füße vermeiden!
    Frieren und Erkältung hängt zusammen, da bei
    einem Wärmeverlust die Durchblutung des Körpers
    gedrosselt wird (z.B. kalte Hände und Füße)
    Dadurch werden auch die Schleimhäute in Nase und
    Rachen schlechter durchblutet und die körpereigene
    Abwehr geschwächt. Somit haben Erkältungsviren
    ein leichteres Spiel
  • Gesunde Ernährung
    abwechslungsreiche, vollwertige Ernährung.
    Viel Obst und Gemüse, Milchprodukte etc.
  • Die Vitamine A,C,D und E sowie die
    Spurenelemente Zink, Selen und Eisen sind
    für eine Immunabwehr von großer Bedeutung.
  • Stillen
    die beste Möglichkeit mit den mütterlichen
    Abwehrstoffen das Baby in den ersten
    Lebensmonaten gegenüber Durchfall und Infekten
    einigermaßen zu stärken.
    (Geschwisterkind sollte allerdings nicht
    unbedingt mit starkem Schnupfen das
    Baby anniesen etc.)
  • Viel trinken
    Kinder unter einem Jahr rund 1,0 Liter/Tag
    (Milchernährung mit eingerechnet)
    Kinder ab zwei Jahren rund 1,5 Liter/Tag
    (etwa ein Drittel ist in der Nahrung versteckt,
    den Rest in Form von Getränken trinken)
    Erwachsene rund 2,0 Liter/Tag

    Die besten Durstlöscher für Babys und
    Kleinkinder sind:
      - ungesüßte Früchtetees
      - Tee-Saft-Schorle
  • Abwehrkräftesteigerung durch Einnahme
    von pflanzlichen Mitteln z.B.
    Echinacea, Eupatorium, Paptisia, Thuja und andere
    Kombinationspräparate
  • Regelmäßig Sport
  • Wechselduschen
  • Saunabesuche
  • Ausreichend Entspannung und Schlaf
  • Hände waschen während der Erkältungszeiten

Begriffsklärungen:

   
Antigen körperfremder Stoff (z.B. Bakterium), der die Bildung von Antikörpern auslöst
Antikörper Abwehrstoff, der vom Körper gebildet wird, um das eindringende Antigen zu bekämpfen
Bakterium einzelliges Kleinstlebewesen (oft Krankheitserreger)
Bazillus Krankheitserreger (bestimmte Bakteriengattung)
Grippaler Infekt Erkältung (Husten, Schnupfen, Heiserkeit)
Grippe ausgelöst durch ganz bestimmte Influenza-Viren (Fieber und Gliederschmerzen)
Lymphozytent weiße Blutkörperchen (B- und T-Lymphozyten); arbeiten für das Spez. Immunsystem
pH-Wert gibt den Säure- oder Laugengehalt einer Flüssigkeit an
Virus Kleinstlebewesen, die sich nur in Wirtszellen vermehren können; Krankheitserreger

Diese Seite wurde aktualisiert am 1. Januar 2002